BARF
Wie alles begann...
Im September 2006 hatte ich eine schicksalshafte Begegnung in Bezug auf die Fütterung von meinem Hund.
Ich traf eine Frau mit zwei Berner Sennenhunden. Wir kamen ins Gespräch und irgendwie auf das Thema Hund und Geruch. Yaris roch nämlich alles andere als angenehm. Sie erklärte mir, dass auch ihre Hunde ihrer Nase nicht schmeichelten, bis sie vor einiger Zeit die Ernährung umstellte: sie füttert roh!
Zuhause angekommen machte ich mich sofort auf die Suche im Internet. Ich fand verschiedene Seiten, die sich diesem Thema widmeten. Ich erfuhr, dass sich diese Art von Fütterung unter dem Namen BARF (biologisch artgerechte Rohfütterung) zusammenfasst. Alles überzeugte mich dermassen, dass ich schon am nächsten Tag Yaris auf roh umstellte. Endlich wusste ich genau, was mein Hund zu fressen bekommt! Und siehe da: der unangenehme Eigengeruch war innert Kürze verschwunden. Das war natürlich eine grosse Freude. Das meist minderwertige Getreide, das in den meisten Futtersorten in grossen Mengen vorhanden ist, hat diesen Hundegeruch ausgelöst. Seit dem bekam Yaris kein Getreide mehr, "hündelete" nicht mehr und sah schöner aus denn je! Ich informierte mich eingehend über diese Art von Ernährung, kaufte Bücher und verschlang diese geradezu, las mich im Internet durch und begann so einiges zu verstehen.
Nach einiger Zeit des Rohfütterns wurde ich auf ein Trockenfutter aufmerksam. Es heisst ORIJEN, verfügt über einen grossen (wie von der Natur vorgesehen) Fleischanteil, frisches Gemüse und Kräuter sowie KEIN Getreide. Dies interessierte mich und das aus verschiedenen Gründen:
Musste ich Yaris mal zum Hüten geben, wollte ich der Hüteperson alles möglichst einfach machen. Dies war mit einem Trockenfutter gewährleistet, aber es musste ein qualitativ hochwertiges, wie erwähnt, getreidefreies Trockenfutter sein. Mit ORIJEN war es gefunden!
Viele Leute sind zwar interessiert am BARFEN und wollen für ihren Hund natürlich auch nur das Beste, aber die etwas aufwändigere Art der Rohfütterung hält die Meisten davon ab umzustellen. Der Umgang mit Rohfleisch, das Organisieren von Fleischquellen und genügend Gefrierkapazität oder der doch nicht zu unterschätzende Aufwand, sich ins Thema einzuarbeiten, diese Aspekte brauchen eine grosse Portion Ueberzeugung, seinen Hund roh füttern zu wollen. Hier ist ORIJEN eine gute Alternative, da es auch "BARF in Trockenform" genannt wird.
Unsere Katzen liessen sich leider nicht von rohem Fleisch überzeugen. Wir sind froh, auch für unsere fünf schnurrenden Vierbeiner mit ORIJEN ein Futter gefunden zu haben, dass einen über 75%igen Fleischanteil enthält und qualitativ sehr hochstehend ist. Gerade für Katzen ist ein hoher Kohlenhydrate-Anteil sehr problematisch, da sie mit diesen noch schlechter umgehen können als Hunde. Die Folgen daraus sind nicht selten Diabetes, Krebs und Allergien. Vor allem an den vier langhaarigen Katzen (Norweger) sieht und fühlt man den Unterschied deutlich an ihrem Haarkleid. Ihr Fell ist glänzender und fühlt sich weicher an also vorher. Als Ergänzung erhalten sie regelmässig GREENFISH Dosenfutter, was sie genauso gern fressen wie ORIJEN Trockenfutter.
Besonders toll finde ich, dass es neu ORIJEN 6Fish gibt. Das ist für mich die perfekte Ergänzung zur Rohfütterung, da die preiswerte Beschaffung von (Meer-)Fisch alles andere als einfach ist. So habe ich die ideale Futterergänzung für meinen BARF-Plan!
Während der Auseinandersetzung mit dem Thema BARF habe ich auch eine Menge über die verschiedenen Futtermittel und deren Inhalte gelesen, einiges erfahren und oft gestaunt. Ich war teilweise nicht wenig entsetzt über die Informationen, die ich erhielt, beim Durchstöbern von Bücher, Internetseiten und Zeitschriften. Mittlerweile bin ich Fertigfutter gegenüber sehr misstrauisch eingestellt. ORIJEN musste demzufolge viele kritische Prüfungen über sich ergehen lassen – und hat sie alle bestanden!
Aber lesen Sie am besten selber unter unter den für Sie ausgesuchten Links und entscheiden Sie für sich, ob Sie anschliessend erst recht von Ihrem Futter überzeugt sind oder aber ob die Qualität Ihres bevorzugten Futters Sie nicht mehr zu überzeugen vermag und Ihren neu erworbenen Erkenntnissen nicht mehr standhält.
Sehr interessant finde ich die Seite über Futteranalysen (s. unter REVIEWS oder index unten links) mit Begründung. Leider ist sie nur in Englisch abrufbar.
Ich berate Sie gerne!